Die Historie unseres Hauses

Johann Grießhaber, Uhren - Juwelen - Schmuck, ist ein familiengeführtes Unternehmen in der dritten Generation. Hier möchten wir Ihnen einige kleine Einblicke in die Historie unseres Hauses geben
1910
Johann Grießhaber wird in Villingen geboren
Portrait des Firmengründers Johann Grießhaber der Firmengründer.
Im Dezember 1910 in Villingen geboren, wächst Johann Grießhaber mit fünf Geschwistern im Haus Nr. 17 der Rietgasse auf.

Zwei Gründe sind nennenswert, weshalb er nach dem Besuch der Volksschule den Beruf des Uhrmachers lernt.

  • Erstens verspricht dieser Beruf in einer von Uhrenherstellern geprägten Region eine gesicherte Zukunft.
  • Und zweitens ist Johann Grießhaber durch Kinderlähmung gehandikapt - und als Uhrmacher kann er im sitzen arbeiten.

So beginnt er an der "Königlich Württembergischen Uhrmacherschule" in Schwenningen, der heutigen "Staatlichen Feintechnikschule" seine Ausbildung
1926
Johann Grießhaber beginnt seine Uhrmacherlehre
 Die Königlich Württembergische Uhrmacherschule Die "Königlich Württembergische Uhrmacherschule" in Schwenningen, die heutige "Staatliche Feintechnikschule"
1933
Die Firma Grießhaber - Uhren wird gegründet.
Bild eines Uhrmachers bei seiner Arbeit Es folgen Gesellenjahre: Johann Grießhaber arbeitet bei verscheidenen Uhrenherstellern, z.B. bei "Kaiser Uhren" in Villingen.

Und im Alter von nur 23 Jahren legt er die Uhrmachermeisterprüfung ab und macht sich selbständig.

Der anfänglichen Werkstatt im Elternhaus folgt ein Ladengeschäft in der Rietstraße 10, in den vormaligen Räumen des "Villinger Schokoladenhauses".
Blick auf die Villinger Rietstrasse - um 1930 Blick auf die Villinger Rietstrasse - um 1930. Im Ladengeschäft vorne rechts befindet sich noch das "Villinger Schokoladenhaus"
1945
Plünderung und Zerstörung der Geschäftsräume.

Die Kriegsjahre stellten für jeden und alle Lebensbereiche einen Ausnahmezustand dar, die nach der Kapitulation und der Besetzung durch die Siegermächte, mit dem Verlust des persönlichen Besitzes endete.

Johann Grießhaber war nicht wehrdienstfähig und wurde daher als Uhrmacher für Wehrmacht und Luftwaffe eingesetzt. Das hatte zur Folge, dass die Französische Armee und Marokkanische Söldner seine Privatwohnung plünderte und die Geschäftsräume komplett zerstörte.
1946 und folgende Jahre:

Unter der Französischen Besatzung normalisierte sich das Leben "peu â peu" und Johann Grießhaber bestritt den Lebensunterhalt unter anderem mit dm Verkauf von "Potschampern" (Pot de Châmbre).
Die Nachkriegszeit:

Bald nach der Firmengründung 1933 beginnt der zweite Weltkrieg.

Dieser endet für das Uhrengeschäft 1945 mit der Plünderung und Zerstörung des Warenlagers und der Geschäftseinrichtung durch die Französische Armee und Marokkanischer Soldaten.

Doch ab 1946 beginnt der Wiederaufbau und schon bald kann Johann Grießhaber das Geschäft wiedereröffnen.
Bild des Firmengründers und einer seiner vier Töchter Johann Grießhaber mit einer seiner vier Töchter in seinem Geschäft (in den 50er Jahren)
1954
Eine der vier Töchter Johann Grießhabers beginnt mit der Uhrmacherlehre.
Das Familienunternehmen wächst...

1954 wird der erste Schritt zum Generationswechsel gemacht: Eine der vier Töchter Johann Grießhabers tritt in die Fußstapfen des Vaters und erlernt das Uhrmacherhandwerk.

Später, im Jahr 1960 kommt auch ihr Mann in die Firma. Nun arbeitet Johann Grießhaber gemeinsam mit seiner Frau, Tochter und Schwiegersohn in dem Familienunternehmen.
Bild des Firmengründers in der Werkstatt Johann Grießhaber in der Uhrenwerkstatt
1960
Der Schwiegersohn Johann Grießhabers kommt in die Firma.
1963
Die Geschäftsräume werden vergrößert und die Ladeneinrichtung erneuert
1979
Der erste Generationswechsel wird vollzogen
Bild der neuen Generation Generationswechsel.

1979 übergibt Johann Grießhaber das Geschäft an eine Tochter und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat die Firma nun 46 Jahre lang geführt.

Nur ein Jahr später, 1980, tragen auch die Enkel des Firmengründers Ihren Teil zum Fortbestand des Uhren- und Schmuckgeschäftes bei und erlernen die erforderlichen Berufe.
1983
Vergrößerung der Geschäftsräume und Modernisierung der Einrichgung


Der Ausbau der Firma: Die nächsten zehn Jahre stehen im Zeichen des Wachstums:

1983 werden die Geschäftsräume vergrößert und die Einrichtung modernisiert. Die Inhaber verwirklichen Spezialisierung bei Edelsteinen, Perlen und Design-Schmuck.

1990 wird dann das Uhrenangebot deutlich ausgebaut. In der neu eingerichteten Uhrenwerkstatt arbeiten von nun an ein Uhrmachermeister und ein Uhrmachergeselle.
1990
Das Uhrenangebot wird weiter ausgebaut

2000
Die Weichen für die dritte Generation und eine innovative Zukunft sind gestellt.
2001
Klein aber fein. Ein neues Geschäft am Münsterplatz. Im November 2001 öffnet das neu konzipierte Geschäft "Grießhaber ZOOM" seine Pforte. In der direkten Nachbarschaft zum Stammhaus in der Rietstraße entstand, mit eigens entworfener Ladeneinrichtung ein, für den Kunden frei begehbares Ladengeschäft ohne Verkaufstheken.

Für den Kunden bietet es die Möglichkeit, bei aller Beschaulichkeit des Münsterplatzes, in aller Ruhe aus neusten Uhren- und Schmuckkollektionen auszuwählen.
2002


Im Herbst 2002 kann ein weiteres Geschäft eröffnet werden. In den ehemaligen Geschäftsräumen des Lebensmittelhändlers "Leu" und des Süßwaren-Filialisten Hussel, hinterlässt die Firma Goldhausch ein nahezu komplett eingerichtetes Schmuckgeschäft.

Das ermöglichte eine weitere Ausweitung des Sortiments, welches nach dem Umbau und einer Vergrößerung der Verkaufsfläche im Jahr 2005, noch besser präsentiert werden kann.